Generalversammlung: Wahlen und Parolenfassung

An der ordentlichen Generalversammlung/Delegiertenversammlung der FDP.Die Liberalen Graubünden vom 7. Mai 2018 im Hotel Fravi in Andeer wurden die statutarischen Traktanden behandelt. Zu Beginn gab Regierungsrat eine Erklärung zu den Wahlen ab, die zusammen mit seinem Wahlkampf-Team auf Kurs seien. Zu den anstehendn hinlänglich bekannten Problemen rund um den Bauskandal will sich Rathgeb nicht äussern, da zur Zeit verschiedene Untersuchungen laufen. 

Die Wahlgeschäfte wurden zügig durchgeführt. Darunter unter anderem Wahl der Geschäftsleitung, die sich  wie folgt zusammensetzt: Präsident Bruno Claus, Chur (bisher), Regierungsrat Christian Rathgeb (bisher), Ständerat Martin Schmid (bisher), Fraktionspräsidentin Vera Stiffler, Chur, (bisher), Urs Marti, Chur (bisher), Tarzisius Caviezel, Davos, (bisher) Anna-Margreth Holzinger, Schiers (bisher), Pressechef Silvio Zuccolini, Scharans (bisher), Angela Casanova, Domat/Ems (bisher). Maurizio Michael, Castasegna (bisher) Neu nimmt in der Geschäftsleitung Einsitz Gian Donatsch aus Malans, als Vertreter der Jungsfreisinnigen.

Unter Verdankung ihrer Tätigkeit in der Geschäftsleitung wurden der ehemalige Fraktionschef, Rudolf Kunz, Chur, und Dario Wellinger, Grüsch, mit einem Präsent verabschiedet. Weiter wurden die Mitglieder des Parteivorstanden und die Delegierten für die FDP Schweiz bestätigte und zum Teil neu gewählt. Die Bisherigen wurden unter Verdankung verabschiedet. Auch die beiden langjährigen Revisoren, Georg Weisstanner und Linus Steiger wurden in ihren Aemtern bestätigt. Die Jahresberichte des Parteipräsidenten Bruno Claus und Fraktionschefin Vera Stiffler, wurden zur Kenntnis genommen und mit Akklamation genehmigt. Ebenfalls die von Urs Marti in Vertretung der abwesenden  Finanzchefin Angela Casanova präsentierte und kommentierte Rechungsablage samt Budgets fand ohne Diskussion die Zustimmung der 80 Delegierten/Mitglieder.

Anschliessend an die statutarische GV wurden die Abstimmungsvorlagen vom 10. Juni vorgestellt und zum Teil kontradiktorisch behandelt. Ständerat Martin Schmid erläuterte die Volksinitiative „Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank – genannt auch Vollgeld-Initiative. Hier wurde diskussionslos gemäss Antrag von Martin Schmid mit der Schlussbemerkung „NEIN zum Experiment mit unserem Wohlstand“ analog der FDP Schweiz einstimmig die NEIN Parole beschlossen.

Das Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz) wurde durch Peter Flütsch, FDP-Grossratskandidat Kreis Rheinwald (Dagegen) und Silvio Kunfermann, FDP-Grossratskandidat Kreis Schams (Dafür) behandelt. Die  Argumente des Gegners überzeugten die Delegierten weit mehr.

Mit 46 zu 9, Stimmen mit 1 Enthaltung wurde ebenfalls wie die FDP Schweiz die NEIN Parole beschlossen.

Silvio Zuccolini, Pressechef

Bildlegende:

vlnr: Parteipräsdient Bruno W. Claus, Fraktionspräsidentin Vera Stiffler, Ständerat Martin Schmid, Grossratskandidat Kreis Rheinwald Peter Flütsch, Grossratskandidat Kreis Schams Silvio Kunfermann, Regierungsrat Christian Rathgeb