Die nationalrätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) stellt sich grundsätzlich positiv zur Erhöhung der Wasserzinsen, will diese aber nicht in der von den Gebirgskantonen geforderten Höhe. Dies löst bei der FDP.Die Liberalen Graubünden Erstaunen und Empörung aus, denn eine moderate Erhöhung der Wasserzinsen ist längst fällig und durchaus gerechtfertigt und zwar wird die Erhöhung bereits auf das Jahr 2010 und nicht erst auf 2011 gefordert.
Die Wasserzinsen sollen gemäss Forderungen der Gebirgskantone, darunter auch Graubünden, eine moderate Erhöhung ab dem Jahr 2010 von bisher 80 Franken pro Kilowatt Bruttoleistung auf 100 Franken erfahren. Später dann ab dem Jahr 2015 soll eine weitere Anpassung auf 110 Franken erfolgen. Dieses Anliegen wurde und wird von der FDP Graubünden nach wie vor unterstützt. Damit werden auch zukünftige Investitionen in die Wasserkraft nicht verhindert und die Wasserkraft bleibt attraktiv im Vergleich zu anderen Stromproduktionen.
Umsomehr ist die FDP.Die Liberalen Graubünden überrascht, dass diese moderate Forderung gemäss der zuständigen Vorberatungskommission nun gekürzt werden sollen. Sie will die Erhöhung lediglich auf 95 Franken, und dies erst ab dem Jahre 2011, statt bereits ab dem kommenden Jahr 2010 beantragen. Erst ab dem Jahre 2016 soll dann eine weitere Erhöhung auf 105 Franken erfolgen.
Die FDP Graubünden ruft das Bundesparlament auf, trotz der Kommissionsentscheide, diese gerechte.längst fällige Anpassung an die Teuerung auf den 1.1.2010 im Sinne der Forderungen der Gebirgskantone zu beschliessen.
Silvio Zuccolini, Pressechef
FDP.Die Liberalen Graubünden